Dieser Begriff wurde erstmalig von Sigmund Freud, dem Begründer der modernen Psychoanalyse, verwendet. Damit vollzog er einen radikalen Wechsel im Trauerverständnis: Über Jahrhunderte galt Trauer als ein Prozess, dem man als Betroffener ausgesetzt war. Irgendwann, so lehrte es die Erfahrung, hatte die Zeit die meisten Wunden geheilt. Richtig verstanden ist Trauer aber ein aktiver Prozess.