Datenschutz und Nutzungserlebnis auf paxperpetua.de

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Ihnen ein optimales Website-Erlebnis zu bieten und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren.

Weitere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzhinweisen und im Impressum.

Einwilligungseinstellungen

Hier können Sie eine eigenständige Konfiguration der zugelassenen Cookies vornehmen.

Technische und funktionale Cookies, für das beste Nutzererlebnis
?
Marketing-Cookies, um die Erfolgsmessung und Personalisierung bei Kampagnen gewährleisten zu können
?
Tab2
PaxPerpetua LOGO

Sterben eines Menschen

Menschen, die aufgrund eines medizinischen Befundes wissen, dass ihnen nur noch eine sehr begrenzte Lebenszeit zur Verfügung steht, befinden sich vor und im Sterbeprozess. Körperliche, aber auch besondere psychische Prozesse kennzeichnen diese Phase des Sterbens.

Menschen, die lange Krankheiten durchstehen mussten oder bereits in hohem Alter stehen, können durchaus den bevorstehenden Tod positiv entgegen sehen. Es kann dabei gelegentlich auch vorkommen, dass diese Menschen sich von ihren Angehörigen regelrecht „verabschieden“. Für die Angehörigen ist diese Situation dann wesentlich schmerzhafter als für den Sterbenden. Falls noch Gespräche möglich sind, sollten sie liebevoll und in Dankbarkeit für schöne gemeinsam erlebte Stunden ablaufen.

Wenn das Bewusstsein eines Sterbenden nicht durch Medikamente beeinflusst ist, können seine Reaktionen häufig wesentlich empfindlicher ausfallen als bei gesunden Menschen.
Bei Gesprächen sollte der Besucher auf diese Reaktionen von vornherein Rücksicht nehmen.

Da der besuchte Sterbende seine Angehörigen kennt, sollte man auch so normal wie möglich mit ihm reden. Zu lautes oder zu leises Reden, die Verwendung von Floskeln oder gestelzten Aussagen gibt nur die eigene Unsicherheit wieder.
Es hat nichts mit Lieblosigkeit zu tun, wenn man ehrlich miteinander umgeht.
Wenn man den Sterbenden bei seinen letzten Stunden begleiten will und darüber nachdenkt, was und wie man es ansprechen soll, dann hilft es manchmal, wenn man sich fragt, welche Themen man selbst in dieser Situation noch ansprechen möchte. Natürlich haben Fragen und Wünsche des Sterbenden eindeutig Vorrang, auch wenn sie uns unangenehm sein sollten.

Das Phasenmodell nach Elisabeth Kübler-Ross

Das bekannteste Modell ist das der amerikanischen Ärztin und Sterbeforscherin Elisabeth Kübler-Ross, die in Gesprächen mit über 200 sterbenden Patienten ihr Konzept entwickelte. Sie hat im Zusammenhang mit dem nahenden Tod fünf Sterbephasen definiert:

  • das Nicht-Wahrhaben-Wollen
  • der Zorn
  • das Verhandeln
  • die Depression
  • die Zustimmung

Die Phasen eins bis drei betreffen den Umgang eines Schwerstkranken mit seiner ärztlichen Diagnose. In der Depressionsphase brechen oft schmerzhafte Erinnerungen an positiv oder negativ Versäumtes auf.
In der fünften Phase nimmt der Sterbende sein Schicksal an und willigt darin ein. Er ist häufig bereits körperlich und geistig erschöpft, schläft viel und möchte nicht gestört werden.

Das Fünf-Phasen-Modell verläuft in der Realität nicht immer gleich, letztendlich stirbt jeder Mensch auf seine eigene individuelle Weise. (Ausführliche Beschreibungen finden Sie auf den Seiten des Sterbewiki)